13. September 2020

?WIE hat mein Leben Bedeutung

Prediger/in:
Predigtreihe:

Immer wieder merken wir: Wir brauchen ein Ziel im Leben. Etwas, das uns Bedeutung gibt. Auf das wir unser Leben ausrichten. An dem wir messen können, ob wir auf dem richtigen Kurs sind.

Aber bei vielem, was uns Erfüllung, Sinn und Bedeutung verspricht, merken wir, wie es uns auch enttäuschen kann. Beziehungen, Karriere, Geld, Kinder oder Spaß geben für den Moment vielleicht Bedeutung. Dinge, die aber vergänglich sind. Und wir uns fragen müssen: Was machen, mit der Leere, die wir dann erleben?

Einfach unser Leben auf die nächste, vergängliche Sache ausrichten? Oder gibt es da noch mehr? Einen Sinn für unser Leben, der uns wirklich erfüllt? Der uns wirklich zu Ruhe und Erfüllung kommen lässt?

Prediger 1
1 Die Worte des Predigers, des Sohnes Davids, des Königs in Jerusalem: 2 O Nichtigkeit[1] der Nichtigkeiten!, spricht der Prediger. O Nichtigkeit der Nichtigkeiten! Alles ist nichtig! 3 Was bleibt dem Menschen von all seiner Mühe, womit er sich abmüht unter der Sonne? 4 Ein Geschlecht geht und ein anderes Geschlecht kommt; die Erde aber bleibt ewiglich! 5 Die Sonne geht auf, und die Sonne geht unter; und sie eilt an ihren Ort, wo sie wieder aufgehen soll. 6 Der Wind weht gegen Süden und wendet sich nach Norden; es weht und wendet sich der Wind, und zu seinen Wendungen kehrt der Wind wieder zurück. 7 Alle Flüsse laufen ins Meer, und das Meer wird doch nicht voll; an den Ort, wohin die Flüsse einmal laufen, laufen sie immer wieder. 8 Alle Worte sind unzulänglich, der Mensch kann es nicht in Worten ausdrücken; das Auge sieht sich nicht satt, und das Ohr hört nie genug. 9 Was [einst] gewesen ist, das wird [wieder] sein, und was [einst] geschehen ist, das wird [wieder] geschehen. Und es gibt nichts Neues unter der Sonne. 10 Kann man von irgendetwas sagen: »Siehe, das ist neu«? Längst schon war es in unbekannten Zeiten, die vor uns gewesen sind! 11 Man gedenkt eben an das Frühere nicht mehr, und auch an das Spätere, das noch kommen soll, wird man nicht mehr gedenken bei denen, die noch später kommen werden. 12 Ich, der Prediger, war König über Israel in Jerusalem. 13 Ich richtete mein Herz darauf, mit Weisheit alles zu erforschen und zu ergründen, was unter dem Himmel getan wird. Das ist ein mühseliges Geschäft, das Gott den Menschenkindern gegeben hat, damit sie sich mit ihm plagen sollen. 14 Ich beobachtete alle Werke, die getan werden unter der Sonne, und siehe, es war alles nichtig und ein Haschen nach Wind! 15 Krumme Sachen kann man nicht gerade machen, und die, welche fehlen, kann man nicht zählen.

Prediger 12
13 Lasst uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das macht den ganzen Menschen aus.14 Denn Gott wird jedes Werk vor ein Gericht bringen, samt allem Verborgenen, es sei gut oder böse.

1. Unsere Bedeutung unter der Sonne
Vers 14 & Vers 11 & Vers 15 & Vers 8b: 8 das Auge sieht sich nicht satt, und das Ohr hört nie genug.

2. Unsere Bedeutung jenseits der Sonne
Kapitel 12,13

3. Jesus verbindet uns mit unserer wahren Bedeutung
Kapitel 12,14

Fragen zum Weiterdenken
1. Wenn du heute deinen Grabstein kaufen müsstest. Was sollte dort in 1-2 Sätzen über dein Leben stehen?
2. Salomo behauptet in Vers 3, dass alles nichtig ist. Nimmst du das in deinem Leben auch so wahr? Was würdest du ihm antworten?
3. Lest noch einmal Prediger 12,13. Was bedeutet es, Gott in unserem Leben zu fürchten? Wie würdest du deine Beziehung zu Gott beschreiben?
4. Wenn Gott unser Ziel im Leben sein soll – wo zeigt sich das in deinem Leben? Was würde sich ändern, wenn Gott tatsächlich in allen Bereichen deines Lebens das Ziel wäre?

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