26. Juni 2022

Gott finden – Können wir nicht einfach ohne Gott gut sein?

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Können wir nicht einfach ohne Gott gut sein? Und ob! Natürlich haben auch gläubige Menschen Freunde oder Nachbarn, die sogar so gut sind, dass man neidisch werden könnte. Andererseits wissen wir alle, dass keiner vollkommen ist. Aber wie gut sollte man eigentlich sein?

Römer 3
10 In der Schrift heißt es: »Keiner ist gerecht - nicht ein Einziger. [...]
20 Denn niemand wird in Gottes Augen gerecht gesprochen, indem er versucht, das Gesetz zu halten. Im Gegenteil, je besser wir Gottes Gesetz kennen, desto deutlicher erkennen wir, dass wir schuldig sind. [...]
23 Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren.

Lukas 23
32 Auch zwei andere Männer, beides Verbrecher, wurden abgeführt, um mit ihm hingerichtet zu werden. [...]
39 Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, spottete: »Du bist also der Christus? Beweise es, indem du dich rettest - und uns mit!« 40 Doch der andere mahnte: »Hast du nicht einmal jetzt Ehrfurcht vor Gott, da du den Tod vor Augen hast? 41 Wir haben für unsere Vergehen den Tod verdient, aber dieser Mann hat nichts Unrechtes getan.« 42 Dann sagte er: »Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst.« 43 Da antwortete Jesus: »Ich versichere dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.«

1. Warum wir gerne ans "gut sein" glauben.

2. Probleme mit dem "gut sein".
Römer 3,10 & 20 & 23

3. Was hält Jesus vom "gut sein"?
Lukas 23,32 & 39-43

Fragen zum Weiterdenken:
1. Welche Meinungen gibt es unter deinen Kollegen/Nachbarn/Freunden über den Himmel?

2. In unserer Gesellschaft scheinen die Menschen mehrheitlich davon auszugehen, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen unserem Verhalten hier und heute und dem, wo/wie wir unsere Ewigkeit verbringen werden. "Gute" werden belohnt, "Böse" werden bestraft. Woher kommt dieses Denken wohl?

3. Die Bibel zeigt uns, was "gut sein" heißt (in biblischer Sprache: "gerecht sein"), aber sie sagt auch, dass kein Mensch gut genug ist (Röm 3,23). Wie gehst du persönlich mit dieser Diagnose um? Was bedeutet das für dich, wie reagierst du darauf?

4. Lies Lk. 23,39-43. Jesus hat spätestens am Kreuz klar gemacht, dass nicht etwa "gute" Menschen, sondern "vergebene Menschen". Was lernst du daraus über Gott?

5. Wie wird diese Erkenntnis dein Leben verändern? Welchen Schritt gehst du als nächstes, um dies in deinem Leben anzuwenden?

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