Die Welt fragt: Was kannst du? Du selbst fragst: Reiche ich dafür? Gott fragt: Vertraust du mir?
Dann bedeutet „Wer hat das letzte Wort?“ nicht: Gott hält mich für viel toller, als andere mich finden. Sondern: Meine Grenzen haben nicht das letzte Wort. Das Urteil anderer hat nicht das letzte Wort. Nicht einmal mein eigenes Selbstbild hat das letzte Wort.
Unser Problem ist nicht nur, dass wir an Regeln scheitern. Unser Problem ist, dass Regeln nicht lösen können, was in uns falsch läuft.
Jesus schickt seine Jünger auf den See, obwohl er weiß, dass sie in einen Sturm geraten, der sie in Not bringt. Aus dieser Not rettet er sie auch nicht sofort. Stellt sich die Frage damals wie heute: Warum tut Jesus nichts? Warum mutet er Christen bis heute Stürme zu, wenn er sie auch sofort stillen könnte? Warum gehört Not zum Leben eines Christen dazu und was ist der Nutzen, den Gott darin für unseren Glauben sieht?
Glaube zeigt sich nicht darin, dass wir alles verstehen oder genug haben, sondern darin, dass wir Jesus mit dem Wenigen gehorchen, das wir haben. Den Rest übernimmt er.
Wann sage ich meine Meinung? Wann lohnt es sich zu streiten? Wie sehr kämpfe ich für christliche Werte?
Jesus wurde schon einige Male von Menschen abgelehnt. Noch nicht aber von einer ganzen Stadt und dazu noch seiner Heimat. Warum kommt es dazu, dass Menschen, die Jesus so gut kennen, ihn trotzdem ablehnen und was heißt das für uns als Christen in unserem Alltag? Ecken abrunden, damit sich niemand dran stößt? Leute absichtlich dagegenstoßen?
Christen rechnen mit Wundern. Aber was braucht es, damit sie passieren? Und warum passieren sie oft nicht?
Was, wenn du die Hoffnung aufgegeben hast? Wenn sich nichts ändert?


