Jesus hatte letztes Mal gezeigt, wie groß seine Macht ist. Das begeistert die Leute, die es erleben, wirft heute aber schnell die Frage bei uns auf - warum sehen wir das gefühlt heute so oft auch anders?
Dass Jesus weder zu den Leuten damals noch uns heute gekommen ist, um unsere Leben besser zu machen, sondern ein viel größeres Ziel verfolgt und deswegen es nicht sein Plan ist, mit seiner Macht alle Probleme in unserem Leben immer sofort zu lösen - das macht Jesus in diesem Text deutlich.
Jesus lässt sich taufen, um Gott gehorsam zu sein und ruft 12 Männer in genau diesen Gehorsam rein. Aber warum sollen wir so unbedingt diesem Gott gehorchen? Was macht gerade ihn (und nicht mich oder eine andere Wahrheit oder Kraft) zur Autorität in unserem Leben?
Immer wieder redet die Bibel von bestimmten Zeichen, die uns zeigen, dass Jesus bald wiederkommt. Wir in der Endzeit leben. Diese sind aber nicht einfach zu verstehen und immer wieder wurde viel Quatsch damit gemacht.
Wie sollten wir also diese Zeichen richtig für uns deuten? Wie sie richtig in unserem Leben gebrauchen?
Auch wenn Influencer und andere beeinflussen heute eher verpönt sind - eigentlich trifft es den Job ganz gut, den Jesus uns Christen auf dieser Welt gibt. Wie genau sieht es aus "Jünger zu machen" und wie sehr gehen wir dieser Aufgabe gerade nach?
Ein neues Jahr, eine neue Chance auszuloten, was genau es ausmachen sollte.
Und hier macht Jesus einen unangenehmen Vorschlag: Nicht mein Leben zuerst, sondern er und sein Reich.
Wie sieht dieses "Jesus zuerst" praktisch aus und wie sehr ist das wirklich das Ziel, was wir uns für 2026 vor allem anderen setzen?
Jesus schreibt an eine eigentlich sehr lebendige Gemeinde. Viel läuft gut (Liebe, Glaube, Nächstenliebe, Ausdauer, Wachstum). Aber eins kreidet Jesus an: Sie gehen nicht gegen Sünde in ihrer Gemeinde und ihrem Leben an.
Hier sagt Jesus: Kehrt um! Nehmt Sünde ernst, wie ich Sünde ernst nehme!
Warum geht’s Christen nicht besser als allen anderen? Sollte eine enge Beziehung zu Gott nicht zu einem gesünderen, erfolgreicheren und in allen Belangen angenehmeren Leben führen, als wenn ich nicht mit Gott unterwegs bin? Und umgekehrt: Wenn ich all das nicht erlebe - ist es nicht genau da, dass ich eigentlich wieder in Gottes Segen kommen muss? Alles tun sollte, damit mein Leben wieder besser aussieht? Zur Not auch mal gegen das, was Gott sagt?
Jesus schreibt seiner Kirche in Smyrna zu dieser Frage etwas ins Stammbuch.
Habe ich mein Leben selbst in der Hand? Ist eigentlich eh alles durch Gott vorherbestimmt? Und wie lebe ich praktisch mit der Antwort auf diese Fragen? Von wem hängt mein Leben am Schluss wirklich ab und wie nehme ich meine Verantwortung für mein Leben richtig wahr?
Können Menschen sich ein Leben lang lieben? Ist das nicht ein unnötiger Zwang, den sich Menschen da auflegen? Oder liegt in dieser "Liebe für immer" ein größeres, göttliches Geheimnis, um das es sich lohnt zu kämpfen?
So wie ich gemacht bin, so muss ich doch auch sein. Meine Gefühle, meine Neigungen, meine Bedürfnisse, meine Gedanken - all das ist es doch, nach dem ich authentisch leben sollte. Alles andere wäre doch fake, oder? Was sagt Gott dazu?

