Vieles in meinem Charakter, in meinen Beziehungen scheint so fest verankert. Kann Jesus wirklich einen Menschen verändern?
Die Welt fragt: Was kannst du? Du selbst fragst: Reiche ich dafür? Gott fragt: Vertraust du mir?
Dann bedeutet „Wer hat das letzte Wort?“ nicht: Gott hält mich für viel toller, als andere mich finden. Sondern: Meine Grenzen haben nicht das letzte Wort. Das Urteil anderer hat nicht das letzte Wort. Nicht einmal mein eigenes Selbstbild hat das letzte Wort.
Unser Problem ist nicht nur, dass wir an Regeln scheitern. Unser Problem ist, dass Regeln nicht lösen können, was in uns falsch läuft.
Glaube zeigt sich nicht darin, dass wir alles verstehen oder genug haben, sondern darin, dass wir Jesus mit dem Wenigen gehorchen, das wir haben. Den Rest übernimmt er.
Wann sage ich meine Meinung? Wann lohnt es sich zu streiten? Wie sehr kämpfe ich für christliche Werte?
Christen rechnen mit Wundern. Aber was braucht es, damit sie passieren? Und warum passieren sie oft nicht?
Was, wenn du die Hoffnung aufgegeben hast? Wenn sich nichts ändert?
Christlicher Glaube ist manchmal irritierend, weil Gott immer wieder anders ist, als ich mir das vorstelle. Was mache ich damit?
Geistliches Wachstum geschieht nicht zufällig, nicht nur durch gute Absichten oder Gefühle, sondern durch bewusstes Einüben.

