23. Oktober 2022

Römer (19) – Veränderung ist möglich!

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Das Leben kann einen oft überfordern. Überall wird etwas von einem verlangt, und die meisten Menschen haben Erfahrung mit Versagensangst und Erwartungsdruck. Ist es im Glauben etwa ähnlich?

Römer 12
1 Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie groß Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf. 2 Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist. 3 Ich rufe daher aufgrund der Vollmacht, die Gott mir in seiner Gnade gegeben hat, jeden Einzelnen von euch zu nüchterner Selbsteinschätzung auf. Keiner soll mehr von sich halten, als angemessen ist. Maßstab für die richtige Selbsteinschätzung ist der Glaube, den Gott jedem in einem bestimmten Maß zugeteilt hat. 4 Es ist wie bei unserem Körper: Er besteht aus vielen Körperteilen, die einen einzigen Leib bilden und von denen doch jeder seine besondere Aufgabe hat. 5 Genauso sind wir alle – wie viele und wie unterschiedlich wir auch sein mögen – durch unsere Verbindung mit Christus ein Leib, und wie die Glieder unseres Körpers sind wir einer auf den anderen angewiesen. 6 Denn die Gaben, die Gott uns in seiner Gnade geschenkt hat, sind verschieden. Wenn jemand die Gabe des prophetischen Redens hat, ist es seine Aufgabe, sie in Übereinstimmung mit dem Glauben zu gebrauchen. 7 Wenn jemand die Gabe hat, einen praktischen Dienst auszuüben, soll er diese Gabe einsetzen. Wenn jemand die Gabe des Lehrens hat, ist es seine Aufgabe zu lehren. 8 Wenn jemand die Gabe der Seelsorge hat, soll er anderen seelsorgerlich helfen. Wer andere materiell unterstützt, soll es uneigennützig tun. Wer für andere Verantwortung trägt, soll es nicht an der nötigen Hingabe fehlen lassen. Wer sich um die kümmert, die in Not sind, soll es mit fröhlichem Herzen tun.

1. Ich bin Christ - und was nun?
Römer 12,1

2. Eine neue Art zu denken
Römer 12,2 +3

3. Gottes revolutionäre Erfindung
Römer 12,4-8

Fragen zum Weiterdenken:
1. Hast du schon jemandem in drei Sätzen erklären dürfen, was es heißt, als Christ zu leben? Wie würdest du es heute machen?

2. Lest Röm 12,1. Paulus spricht hier von einer "angemessenen Antwort" (wörtlich: "logischen" Antwort) auf Gottes Erbarmen. Warum ist es wichtig, dass wir gewissermaßen mit unserem Leben auf Gottes Erbarmen antworten? Was könnten stattdessen tun und zu welchen tragischen Folgen führt das? Was sind deine Erfahrungen hierbei?

3. Warum ist dieser Herrschaftswechsel eine Befreiung? Stimmst du zu? Warum?

4. Lest die Verse 2 und 3. Welchen Zusammenhang zwischen Glauben und Selbsteinschätzung meint Paulus hier?

5. John Piper sagt zur Illustration der Gemeinde als Körper folgendes: "Die Gemeinde ist keine Versammlung von heilen Menschen. Sie ist eine Versammlung von Menschen, die dabei sind, heil zu werden, indem sie gemeinsam auf dem Weg sind." Wie erfährst du das in deinem Leben?

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