28. März 2021

Was für ein König

Prediger/in:

Gott sucht nicht nach Menschen, die ihn durch Eigenständigkeit beeindrucken, sondern nach solchen, die Ihn durch Abhängigkeit ehren.

Matthäus 21
1 Kurz vor Jerusalem kamen Jesus und die Jünger durch das Städtchen Betfage am Ölberg. Jesus schickte zwei der Jünger voraus. 2 » Geht in das Dorf dort «, sagte er, »dort werdet ihr eine Eselin angebunden sehen und bei ihr ein Fohlen. Bindet die beiden los und bringt sie her. 3 Wenn jemand fragt, was ihr da tut, dann sagt nur: `Der Herr braucht sie´, und man wird sie euch mitgeben.« 4 Auf diese Weise wurde die Prophezeiung erfüllt: 5 »Sagt dem Volk Israel: `Seht, euer König kommt zu euch. Er ist sanftmütig und reitet auf einem Esel - ja auf dem Fohlen eines Esels, dem Jungen eines Lasttieres.´« 6 Die beiden Jünger taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte. 7 Sie brachten die Tiere zu ihm, warfen ihre Mäntel über das Fohlen, und er setzte sich darauf. 8 Viele Menschen breiteten ihre Mäntel vor Jesus auf der Straße aus. Andere schnitten Zweige von den Bäumen und bestreuten den Weg damit. 9 Er befand sich in der Mitte des Zuges, und die Menge um ihn herum jubelte: »Gelobt sei Gott für den Sohn Davids! Gepriesen sei, der im Namen des Herrn kommt! Lobt Gott im höchsten Himmel!« 10 Die ganze Stadt Jerusalem war in Aufruhr, als er einzog. »Wer ist das?«, fragten die Leute. 11 Und die Menschen in der Menge antworteten: »Das ist Jesus, der Prophet aus Nazareth in Galiläa.«

Psalm 16
5 Herr, du allein bist mein Besitz, mein Becher, angefüllt mit Segen. Du bewahrst mein Erbe. 6 Das Land, das du mir geschenkt hast, ist ein schönes Land und ein wunderbarer Besitz! 7 Ich will den Herrn loben, der mich beraten hat. Sogar in der Nacht werde ich an seinen Rat erinnert. 8 Ich weiß, dass der Herr immer bei mir ist. Ich will nicht mutlos werden, denn er ist an meiner Seite. 9 Darum ist mein Herz erfüllt mit Freude, und mein Mund lobt ihn mit lauter Stimme. Auch mein Körper ruht sicher.

1.Korinther 1
26 Erinnert euch, liebe Brüder, dass nur wenige von euch in den Augen der Welt weise oder mächtig oder angesehen waren, als Gott euch berief. 27 Gott hat das auserwählt, was in den Augen der Welt gering ist, um so diejenigen zu beschämen, die sich selbst für weise halten. Er hat das Schwache erwählt, um das Starke zu erniedrigen. 28 Er hat das erwählt, was von der Welt verachtet und gering geschätzt wird, und es eingesetzt, um das zunichte zu machen, was in der Welt wichtig ist, 29 damit kein Mensch sich je vor Gott rühmen kann.

2.Chronik 16
1 Im 36. Jahr der Herrschaft Asas fiel König Bascha von Israel in Juda ein und befestigte Rama, damit niemand mehr zu König Asa hinein- oder herausgelangen konnte. 2 Daraufhin nahm Asa von dem Silber und Gold aus der Schatzkammer im Haus des Herrn und aus dem Königspalast und schickte es Ben-Hadad, dem König von Aram, der in Damaskus herrschte. Dazu ließ er ihm folgende Botschaft überbringen: 3 »Lass uns den Vertrag, der zwischen deinem und meinem Vater bestand, erneuern. Hiermit schicke ich dir Silber und Gold. Geh und brich dein Bündnis mit König Bascha von Israel, damit er mein Land verlässt.« 4 Ben-Hadad erfüllte König Asas Bitte und befahl seinen Heerführern, Israel anzugreifen. [...]

7 In dieser Zeit kam der Seher Hanani zu Asa, dem König von Juda, und sagte zu ihm: »Weil du dein Vertrauen auf den König von Aram gesetzt hast statt auf den Herrn, deinen Gott, konntest du das Heer des Königs von Aram nicht besiegen. 8 Erinnere dich an das riesige Heer der Kuschiter und Libyer mit all ihren Streitwagen und Reitern! Damals hast du dich auf den Herrn verlassen, und er hat sie in deine Hände gegeben. 9 Die Augen des Herrn blicken über die ganze Erde, um die zu stärken, deren Herzen ganz ihm gehören. Du hast dich töricht verhalten. Von jetzt an wirst du Krieg führen müssen.« 10 Da wurde Asa so wütend auf den Propheten, der ihm diese Botschaft überbracht hatte, dass er ihn ins Gefängnis werfen ließ. Zur gleichen Zeit begann er auch andere Angehörige seines Volkes zu unterdrücken. 11 Alle Ereignisse während der ganzen Herrschaft Asas sind auch im Buch der Könige von Juda und Israel beschrieben. 12 Im 39. Jahr seiner Regierungszeit befiel Asa ein Fußleiden. Doch selbst in dieser schlimmen Krankheit suchte er nicht beim Herrn, sondern nur bei seinen Ärzten Hilfe. 13 Und so starb er im 41. Jahr seiner Herrschaft.

Fragen zum Weiterdenken:
1. Welche (Charakter-) Eigenschaften beeindrucken dich bei anderen Menschen besonders?

2. Wenn David unsere Gemeinde besuchen würde, was würdest du von ihm halten? Was würdest du ihn fragen / ihm sagen wollen? Was interessiert dich an ihm?

3. Um herauszufinden, was Gott an David so begeisterte, muss man wissen, dass Gott vollkommen anders denkt, als wir es oft tun. Lies 1.Kor. 1,26-29.
a. Wie hättest du damals beim Vorlesen spontan reagiert, wenn du Mitglied der korinthischen Gemeinde gewesen wärst?
b. Beschreibe das Vorgehen Gottes. Wonach sucht Er?

4. Ein erschütterndes Gegenbeispiel zu dem, wonach Gott sucht, ist König Asa. Liest dazu 2.Chr. 16,1-14. Was ist Asas Problem (in Gottes Augen)?

5. Wie kann man Gottes Denken vor dem Hintergrund der Texte in 1.Kor. 1 und 2.Chr. 16 auf einen Nenner bringen? Was begeistert Gott, wonach sucht er? Wonach sucht er nicht?

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