8. Mai 2022

Haggai 3 – Hoffnung, wenn alles verloren scheint

Prediger/in:

Die Gegenwart erinnert uns daran, dass wir letztlich keine Kontrolle haben, über Dinge, denen wir im Leben ausgesetzt sind. Gegen schlechtes Wetter gibt es nützliche Kleidung, aber Kriege und Seuchen können ein Gefühl der Hilflosigkeit aufkommen lassen. Auch im geistlichen Bereich ist der Mensch Vielem hilflos ausgeliefert. Und tatsächlich ist dies noch gefährlicher als Kriege und Seuchen. Aber schon vor langer Zeit hat ein Gott einen Ausweg für uns geplant.

Haggai 2
10 Am vierundzwanzigsten Tag des neunten Monats, im zweiten Jahr des Darius, erging das Wort des HERRN an den Propheten Haggai folgendermaßen: 11 So spricht der HERR der Heerscharen: Frage doch die Priester über das Gesetz und sprich: 12 Wenn jemand heiliges Fleisch im Zipfel seines Gewandes trägt und mit seinem Zipfel Brot oder ein Gericht oder Wein oder Öl oder irgendeine Speise berührt, wird dieses dadurch heilig? Und die Priester antworteten und sprachen: Nein! 13 Da sprach Haggai: Wenn aber jemand, der sich an einer Leiche verunreinigt hat, eines von diesen Dingen anrührt, wird es dadurch unrein? Und die Priester antworteten und sprachen: Es wird unrein! 14 Da antwortete Haggai und sprach: Ebenso ist auch dieses Volk und diese Nation vor mir, spricht der HERR; so ist jedes Werk ihrer Hände und was sie dort opfern: Unrein ist es! 15 Und nun, achtet doch aufmerksam darauf, wie es euch ergangen ist vor diesem Tag und früher, ehe man Stein auf Stein legte am Tempel des HERRN! 16 Bevor dies geschah, wenn man da zu einem Kornhaufen von 20 Scheffeln kam, so waren es nur 10; wenn man zur Kelterkufe kam, um 50 Eimer zu schöpfen, so waren es bloß 20! 17 Ich schlug euch mit Getreidebrand und mit Vergilben und Hagel, alles Werk eurer Hände; dennoch seid ihr nicht umgekehrt zu mir!, spricht der HERR. 18 So achtet nun aufmerksam darauf, von diesem Tag an und weiterhin, vom vierundzwanzigsten Tag des neunten Monats an, von dem Tag an, da der Grundstein zum Tempel des HERRN gelegt worden ist, achtet darauf! 19 Liegt das Saatgut immer noch im Speicher? Hat auch der Weinstock, der Feigenbaum, der Granatapfel- und der Ölbaum noch nichts getragen? Von diesem Tag an will ich segnen!

1. Eine sehr unbequeme Nachricht
Haggai 2,11-14

2. Eine sehr gute Nachricht
Haggai 2,18-19 & Lukas 5,12-13

Fragen zum Weiterdenken:
1. Lest Haggai 2,12-14 noch einmal. Haggai sagt: die 3-Sekunden-Regel gilt nicht. Unreinheit ist ansteckend, Leider ist Reinheit aber nicht ansteckend. Und das gilt im übertragenen Sinne auch beim Menschen. Fallen euch Beispiele dafür ein?

2. Theologen sprechen bei diesem Thema von der "völligen Verderbtheit" des Menschen. Jeder Mensch ist davon betroffen. Zwar ist kein Mensch maximal verdorben, aber doch ist jeder Bereich eines jeden Menschen von Sündhaftigkeit "infiziert". Kein einfaches Thema - wie stehst du dazu? Diskutiert gerne auch auf der Grundlage von Erfahrungen aber vor allem auf der Grundlage der Bibel ;)

3. Wie hättest du reagiert, wenn Haggai dich persönlich mit Vers 14 angesprochen hätte? Wie reagierst du, wenn jemand bei dir den Finger "auf die Wunde" legt?

4. Unsere Sündhaftigkeit versetzt uns Menschen alle vor Gott in eine hoffnungslose Situation. Doch Gott selbst sorgt für das Wunder: Die Umkehrung der "Infizierung": Jesus steckt an mit Reinheit und Heiligkeit. Lest Lukas 5,12f. - Was lernst du persönlich über Gott / Jesus? Wie wirst du dies persönlich anwenden?

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