27. Juni 2021

Ich bin (Epheser 11) geliebt

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Predigtreihe:

Paulus geht jetzt genauer darauf ein, was es heißt als Gottes Kind zu leben. Er beginnt dabei mit der tiefsten Beziehung zwischen uns Menschen - der Ehe. Wie wünscht sich Gott diese Beziehung? Warum gibt Gott Mann und Frau unterschiedliche Rollen? Und warum ist gerade das die Idee eines liebevollen Gottes?

Epheser 5
21 Ordnet euch einander unter; tut es aus Ehrfurcht vor Christus! 22 Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter! Ihr zeigt damit, dass ihr euch dem Herrn unterordnet. 23 Denn der Mann ist das Haupt der Frau, genauso wie Christus das Haupt der Gemeinde ist – er, der sie errettet und zu seinem Leib gemacht hat. 24 Und wie die Gemeinde sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen ihren Männern in allem unterordnen. 25 Und ihr Männer, liebt eure Frauen! Liebt sie so, wie Christus die Gemeinde geliebt hat: Er hat sein Leben für sie hingegeben, 26 um sie zu seinem heiligen Volk zu machen. Durch sein Wort hat er den Schmutz ihrer Verfehlungen wie in einem reinigenden Bad von ihr abgewaschen. 27 Denn er möchte sie zu einer Braut von makelloser Schönheit machen, die heilig und untadelig und ohne Flecken und Runzeln oder irgendeine andere Unvollkommenheit vor ihn treten kann. 28 Genauso sind nun auch die Männer verpflichtet, ihre Frauen zu lieben und ihnen Gutes zu tun, so wie sie ihrem eigenen Körper Gutes tun. Ein Mann, der seine Frau liebt und ihr Gutes tut, tut sich damit selbst etwas Gutes. 29 Schließlich hat noch nie jemand seinen eigenen Körper gehasst; vielmehr versorgen wir unseren Körper mit Nahrung und pflegen ihn, genau wie Christus es mit der Gemeinde macht – 30 mit seinem Leib, dessen Glieder wir sind. 31 »Deshalb«, so heißt es in der Schrift, »wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und sich mit seiner Frau verbinden, und die zwei werden ein Leib sein.« 32 Hinter diesen Worten verbirgt sich ein tiefes Geheimnis. Ich bin überzeugt, dass hier von Christus und der Gemeinde die Rede ist. 33 Doch die Aussage betrifft auch jeden von euch ganz persönlich: Jeder soll seine Frau so lieben, wie er sich selbst liebt, und die Frau soll ihrem Mann mit Ehrerbietung begegnen.

1. Die gleiche Grundlage - Ich bin geliebt
Epheser 5,21

2. Die verschiedenen Wege - Ich liebe meinen Partner
Epheser 5,22-30

3. Ein größeres Ziel - Wir lieben andere
Epheser 5,31-33

Fragen zum Weiterdenken:
1. Lest noch einmal Vers 21. Wie sehr ist das dein Herangehen an Ehe und Beziehung? Was bedeutet es, Ehe in Ehrfurcht vor Gott zu leben?

2. Ehemann, Ehefrau, Single, Witwer, Witwe - Paulus sagt Gott liebt alle gleich und möchte das Beste für uns. Wie kann das sein, wenn er uns so unterschiedliche Lebenssituationen gibt?

3. Gott gibt Männern und Frauen unterschiedliche Rollen in der Ehe? Wie kannst du damit leben? Was fällt dir dabei schwer? Wie erlebst du das gerade in deiner Beziehung?

4. Gottes Sicht auf Ehe kommt uns schnell überholt vor. Oft begegnet einem deswegen die Meinung: Das galt damals, aber heute ist die Kultur ja weiter. Da muss man das anpassen. Wie würdest du darauf antworten?

Hinweis: Was macht dieses größere Ziel (V. 31-33) für einen Unterschied, bei dem Paulus Ehe immer wieder mit der Beziehung von Jesus und der Gemeinde vergleicht? Was bedeutet es, dass Paulus in Vers 31 1. Mose 2,24 zitiert?

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