9. Mai 2021

Ich bin (Epheser 4) versöhnt

Prediger/in:
Predigtreihe:

Durch das Evangelium von Jesus Christus ist nicht mehr wichtig, wo jemand her kommt oder was er vorher geglaubt hat. Das Evanglium von Jesus Christus verbindet uns in einem noch nie dagewesenen Maß.

Epheser 2
11 Denkt doch einmal zurück! Ihr wisst ja, dass ihr wegen eurer nichtjüdischen Herkunft die »Unbeschnittenen« genannt werdet, und zwar von denen, die sich selbst als die »Beschnittenen« bezeichnen (dabei ist ihre Beschneidung etwas rein Äußerliches, ein menschlicher Eingriff an ihrem Körper). Wie stand es denn früher um euch? 12 Früher hattet ihr keinerlei Beziehung zu Christus. Ihr hattet keinen Zugang zum israelitischen Bürgerrecht und wart ausgeschlossen von den Bündnissen, die Gott mit seinem Volk eingegangen war; seine Zusagen galten ihnen und nicht euch. Euer Leben in dieser Welt war ein Leben ohne Hoffnung, ein Leben ohne Gott. 13 Doch das alles ist durch Jesus Christus Vergangenheit. Weil Christus sein Blut für euch vergossen hat, seid ihr jetzt nicht mehr fern von Gott, sondern habt das Vorrecht, in seiner Nähe zu sein. 14 Ja, Christus selbst ist unser Frieden. Er hat die Zweiteilung überwunden und hat aus Juden und Nichtjuden eine Einheit gemacht. Er hat die Mauer niedergerissen, die zwischen ihnen stand, und hat ihre Feindschaft beendet. Denn durch die Hingabe seines eigenen Lebens 15 hat er das Gesetz mit seinen zahlreichen Geboten und Anordnungen außer Kraft gesetzt. Sein Ziel war es, Juden und Nichtjuden durch die Verbindung mit ihm selbst zu einem neuen Menschen zu machen und auf diese Weise Frieden zu schaffen. 16 Dadurch, dass er am Kreuz starb, hat er sowohl Juden als auch Nichtjuden mit Gott versöhnt und zu einem einzigen Leib, der Gemeinde, zusammengefügt; durch seinen eigenen Tod hat er die Feindschaft getötet. 17 Er ist in diese Welt gekommen und hat Frieden verkündet – Frieden für euch, die ihr fern von Gott wart, und Frieden für die, die das Vorrecht hatten, in seiner Nähe zu sein. 18 Denn dank Jesus Christus haben wir alle – Juden wie Nichtjuden – durch ein und denselben Geist freien Zutritt zum Vater. 19 Ihr seid jetzt also nicht länger Fremde ohne Bürgerrecht, sondern seid – zusammen mit allen anderen, die zu seinem heiligen Volk gehören – Bürger des Himmels; ihr gehört zu Gottes Haus, zu Gottes Familie. 20 Das Fundament des Hauses, in das ihr eingefügt seid, sind die Apostel und Propheten, und der Eckstein dieses Gebäudes ist Jesus Christus selbst. 21 Er hält den ganzen Bau zusammen; durch ihn wächst er und wird ein heiliger, dem Herrn geweihter Tempel. 22 Durch Christus seid auch ihr in dieses Bauwerk eingefügt, in dem Gott durch seinen Geist wohnt.

1. Versöhnt: Das war ohne Jesus
Epheser 2,11-12

2. Versöhnt: Das ist passiert durch Jesus
Epheser 2,13-18

3. Versöhnt: Das verändert sich in Jesus
Epheser 2,19-22

Fragen zum Weiterdenken:
1. Lies noch einmal den Text und vergleiche ihn mit Aussagen aus 1.Korinther 12,12+13 und Galater 3,26-29.

2. Wenn das Evangelium am Schluss für alle Menschen gilt und dadurch die Grenzen zwischen Kulturen eingerissen werden: Warum erwählt sich Gott am Anfang dieses eine Volk und sorgt damit für eine Trennung?

3. Was meint Paulus genau mit der Einheit durchs Evangelium (Vers 14)? Es sind ja dadurch nicht alle Unterschiede zwischen Christen aufgehoben, oder?

4. Wo erlebst du, dass das Evangelium zu "Frieden" und dem "Niederreißen von Mauern" zwischen Menschen führt (Vers 14+19)? Wie erlebst du die Gemeinschaft der Christen, in Gemeinde und darüber hinaus? Wie viel zeigt sich praktisch von der gelebten Versöhnung?

5. Gibt es praktische Schritte der Versöhnung, die du gehen solltest?

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