22. März 2020

Deine Fragen: Ist Gott ein moralisches Monster?

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Prediger/in: Nico van der Velde | Series: Deine Fragen | In Zeiten von Corona, von Krieg und Flüchtlingswellen – Können wir da noch an einen guten und liebenden Gott glauben? Was ist mit den Stellen in der Bibel, wo Gott auch immer wieder Schlimmes über uns Menschen hereinbrechen lässt? Wie passt das zusammen und an was für einen Gott kann ich da glauben?

1. Ein guter Gott
– Hiob 34,10:
10 Darum, ihr Männer mit Verstand, hört mir zu! Fern sei es von Gott, gottlos zu handeln, und vom Allmächtigen, Unrecht zu tun!

– Jakobus 1,17
17 Von oben kommen nur gute Gaben und nur vollkommene Geschenke; sie kommen vom Schöpfer der Gestirne, der sich nicht ändert und bei dem es keinen Wechsel von Licht zu Finsternis gibt.

– Micha 2,3: 3 Darum, so spricht der HERR: Siehe, ich nehme mir Böses vor gegen dieses Geschlecht, aus dem ihr eure Hälse nicht herausziehen könnt, und ihr werdet nicht mehr so hoch erhaben einhergehen; denn es ist eine böse Zeit.

2. Eine kaputte Welt
-Micha 2,3: denn es ist eine böse Zeit.

-Micha 2,1-2: 1 Wehe denen, die Frevel ersinnen und Böses vorbereiten auf ihren Lagern! Am Morgen, wenn es licht wird, führen sie es aus, weil es in ihrer Macht steht. 2 Gefällt ihnen ein Feld, so rauben sie es, und wollen sie ein Haus haben, so nehmen sie es weg; sie üben Gewalt gegen den Besitzer und sein Haus, gegen den Mann und sein Erbteil.

– Micha 2,3: Siehe, ich nehme mir Böses vor gegen dieses Geschlecht, aus dem ihr eure Hälse nicht herausziehen könnt, und ihr werdet nicht mehr so hoch erhaben einhergehen;

3. Eine liebevoller Plan

– Johannes 3,16-18:
16 Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht. 17 Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten. 18 Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt. Wer aber nicht glaubt, ist damit schon verurteilt; denn der, an dessen Namen er nicht geglaubt hat, ist Gottes eigener Sohn.

Fragen zum Weiterdenken:
1. Als wen empfindest du Gott: Eher als den liebenden, gütigen Vater? Oder als strafenden, zornigen Gott? Wie beeinflusst das dein Beziehung zu ihm?

2. Was hat Gott dir in den letzten Tagen, trotz Corona-Krise, auch Gutes geschenkt?

3. Wie reagierst du auf Böses in deinem Leben? Das, was du von anderen erfährst, aber auch das, wo du an anderen schuldig wirst. Was für eine Rolle kann da der Glaube spielen, wenn es darum geht, damit klar zu kommen?

4. Wir erfahren gerade schwierige und ungewisse Zeiten mit dem Coronavirus. Wie können wir auch in solchen Momenten die Sicherheit, die wir in Gott haben und seine Liebe an andere weitergeben?

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