14. November 2021

Römer 9 – Was ist mein Erbe?

Prediger/in:
Predigtreihe:

Paulus vergleicht Adam, den ersten Menschen, mit Jesus. Stellt das, was wir Menschen mit Gott und seiner Schöpfung durch unsere Entscheidung getan haben, dem gegenüber, was Jesus durch seinen Tod am Kreuz getan hat. Und erklärt, warum das Gesetz als Zwischenlösung in Gottes Plan so wichtig war.

Römer 5
12 Wir können nun einen Vergleich ´zwischen Christus und Adam` ziehen. Durch einen einzigen Menschen – ´Adam` – hielt die Sünde in der Welt Einzug und durch die Sünde der Tod, und auf diese Weise ist der Tod zu allen Menschen gekommen, denn alle haben gesündigt. 13 Auch damals, als es das Gesetz noch nicht gab, war die Sünde schon in der Welt; nur wird sie dort, wo es kein Gesetz gibt, nicht ´als Schuld` angerechnet. 14 Doch das ändert nichts daran, dass der Tod bereits in der Zeit von Adam bis Mose über die Menschen herrschte, selbst wenn sie kein ausdrückliches Gebot Gottes übertraten und somit nicht auf dieselbe Weise sündigten wie Adam. Adam nun steht dem, der kommen sollte, ´dem Messias,` als Gegenbild gegenüber. 15 Dabei ist allerdings zu beachten, dass Adams Verfehlung und die Gnade, die uns in Christus geschenkt ist, nicht zu vergleichen sind. Denn wenn die Verfehlung eines Einzigen den Tod über die ganze Menschheit brachte, wird das durch Gottes Gnade weit mehr als aufgewogen – so reich ist die ganze Menschheit durch die Gnade eines einzigen Menschen, Jesus Christus, beschenkt worden. 16 ´Das, was` die Gabe Gottes ´bewirkt`, entspricht nicht einfach den Folgen, die die Sünde jenes Einen gehabt hat. Denn das Urteil Gottes, die Antwort auf eine einzige ´Verfehlung`, führte zur Verdammnis; seine Gnade hingegen, die Antwort auf zahllose Verfehlungen, führt zum Freispruch. 17 Wenn es durch die Verfehlung eines Einzigen dazu kam, dass der Tod seine Herrschaft ausübte, wird das wiederum durch einen Einzigen weit mehr als aufgewogen: Durch Jesus Christus werden jetzt die, die Gottes Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit in so reichem Maß empfangen, in der Kraft des neuen Lebens herrschen. 18 Wir stellen also fest: Genauso, wie eine einzige Verfehlung allen Menschen die Verdammnis brachte, bringt eine einzige Tat, die erfüllt hat, was Gottes Gerechtigkeit fordert, allen Menschen den Freispruch und damit das Leben. 19 Genauso, wie durch den Ungehorsam eines Einzigen alle zu Sündern wurden, werden durch den Gehorsam eines Einzigen alle zu Gerechten. 20 Und das Gesetz? Es kam erst nachträglich hinzu. Seine Aufgabe war es, die ganze Tragweite der Verfehlung deutlich werden zu lassen. Und gerade dort, wo sich die Sünde in vollem Maß auswirkte, ist die Gnade noch unendlich viel mächtiger geworden. 21 Denn genauso, wie die Sünde geherrscht und ´den Menschen` den Tod gebracht hat, soll die Gnade herrschen, indem sie Zugang zu Gottes Gerechtigkeit verschafft und zum ewigen Leben führt durch Jesus Christus, unseren Herrn.

1. Was wir von Adam erben
Römer 5,12-14

2. Was wir von Jesus erben
Römer 5,15-19

3. Gottes Testament an uns Menschen
Römer 5,20+21

Fragen zum Weiterdenken:
1. Paulus macht mit Adam deutlich: Wir Menschen sind von Grund auf nicht gut, sondern Sünder. Erben Adams. Wie geht es dir mit dieser Aussage? Was hat das für Konsequenzen für das, wie wir mit uns selbst, anderen und Gott umgehen?

2. Paulus dreht sich immer wieder um diesen Jesus? Wie ist das bei dir? Wie oft wünschst du dir mehr als Jesus?

3. Was tust du, um diese Dankbarkeit über Jesus größer werden zu lassen?

4. Wie sieht Paulus das Gesetz in Vers 20? Welche Rolle spielen Gottes Gebote in deinem Leben?

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