Manchmal kann sich das Leben anfühlen wie ein endloses Warten auf das große Glück – doch was, wenn genau diese Zeit voller ungeahnter Möglichkeiten steckt? Denn zwischen Sehnsucht und gesellschaftlichen Erwartungen muss sich doch noch mehr befinden als einfach nur ein Wartender zu sein. Könnte es sein, dass das Singlesein mehr Chance ist denn Lücke?
Was, wenn mein Glaube einschläft, so normal geworden ist, mich nicht mehr kriegt? Was mache ich damit?
Können Menschen sich ein Leben lang lieben? Ist das nicht ein unnötiger Zwang, den sich Menschen da auflegen? Oder liegt in dieser "Liebe für immer" ein größeres, göttliches Geheimnis, um das es sich lohnt zu kämpfen?
Ist das wirklich wahr, dass ich nur dieses eine Leben habe? Wie gehe ich mit dem Druck um, nichts zu verpassen und so viel wie möglich zu erleben? Wozu führt eine gesunde Jenseitsorientierung?
Keine Frage: Wir sehen uns heute scheinbar unendlich vielen Erwartungen und Anforderungen ausgesetzt. Kann man dem überhaupt gerecht werden? Ist es da nicht befreiend, sich sagen zu dürfen: Ich muss nicht allen Erwartungen gerecht werden. Ich bin okay, wie ich bin. Ich bin genug!
- Klingt gut. Aber ganz so einfach ist es leider nicht...
Christen gelten immer wieder als rechthaberisch, gerade, wenn es um richtig und falsch geht. Aber gibt es überhaupt richtig und falsch? Und wer kann mir das schon sicher sagen? Und ist das nicht übergriffig, wenn ich nicht nur für mich, sondern grundsätzlich sage, dass etwas grundsätzlich richtig oder falsch ist?
Bei all den Nachrichten aus dieser Welt: Geht es dir auch manchmal so, dass du denkst: Was soll ich damit anfangen? Dass du dich dich fremd fühlst, irritiert, manchmal orientierungslos fühlst? Was mache ich damit?
Du verdienst es, glücklich zu sein. Das ist ja ganz klar. Immerhin ist das Thema Glück so gesellschaftsrelevant wie niemals zuvor. Doch was ist eigentlich Glück? Wer definiert, wann man glücklich ist? Und, am wichtigsten, haben wir das Glück überhaupt verdient?
So wie ich gemacht bin, so muss ich doch auch sein. Meine Gefühle, meine Neigungen, meine Bedürfnisse, meine Gedanken - all das ist es doch, nach dem ich authentisch leben sollte. Alles andere wäre doch fake, oder? Was sagt Gott dazu?
Meine Wahrheit, deine Wahrheit, jeder hat seine Wahrheit! Wirklich? Das scheint gerade überhaupt nicht zu klappen. Was sagen Christen dazu?




