Jesus schickt seine Jünger auf den See, obwohl er weiß, dass sie in einen Sturm geraten, der sie in Not bringt. Aus dieser Not rettet er sie auch nicht sofort. Stellt sich die Frage damals wie heute: Warum tut Jesus nichts? Warum mutet er Christen bis heute Stürme zu, wenn er sie auch sofort stillen könnte? Warum gehört Not zum Leben eines Christen dazu und was ist der Nutzen, den Gott darin für unseren Glauben sieht?

Jesus wurde schon einige Male von Menschen abgelehnt. Noch nicht aber von einer ganzen Stadt und dazu noch seiner Heimat. Warum kommt es dazu, dass Menschen, die Jesus so gut kennen, ihn trotzdem ablehnen und was heißt das für uns als Christen in unserem Alltag? Ecken abrunden, damit sich niemand dran stößt? Leute absichtlich dagegenstoßen?

Glaube ist alles andere als selbstverständlich. Er kann nicht einfach auf natürliche Weise produziert oder trainiert werden. Für manche stellt er das ganze Leben auf den Kopf. Andere schütteln ratlos den Kopf, wieder andere verzweifeln daran. Aber wie wird Glaube dann überhaupt möglich?

Wir haben im letzten Text gesehen, wie die Menschen so komplett unterschiedlich auf ein und denselben Jesus und seine Botschaft reagieren. Manche alles für ihn geben und andere ihn komplett ablehnen. Warum ist das so? Und was braucht es, um Jesus wirklich glauben zu können?