Manchmal fühlt sich Glaube heute klein an – als hätten wir wenig Einfluss oder Kraft. Aber genau so eine Gemeinschaft lobt Jesus in einem seiner wichtigsten Briefe: nicht groß, nicht stark, aber treu. Vielleicht zählt am Ende nicht, wie beeindruckend wir aussehen, sondern wem wir vertrauen. Was wäre, wenn eine von Jesus geöffnete Tür schon vor dir steht – und du sie nur noch entdecken musst?

Warum geht’s Christen nicht besser als allen anderen? Sollte eine enge Beziehung zu Gott nicht zu einem gesünderen, erfolgreicheren und in allen Belangen angenehmeren Leben führen, als wenn ich nicht mit Gott unterwegs bin? Und umgekehrt: Wenn ich all das nicht erlebe - ist es nicht genau da, dass ich eigentlich wieder in Gottes Segen kommen muss? Alles tun sollte, damit mein Leben wieder besser aussieht? Zur Not auch mal gegen das, was Gott sagt? Jesus schreibt seiner Kirche in Smyrna zu dieser Frage etwas ins Stammbuch.

Habe ich mein Leben selbst in der Hand? Ist eigentlich eh alles durch Gott vorherbestimmt? Und wie lebe ich praktisch mit der Antwort auf diese Fragen? Von wem hängt mein Leben am Schluss wirklich ab und wie nehme ich meine Verantwortung für mein Leben richtig wahr?

Manchmal kann sich das Leben anfühlen wie ein endloses Warten auf das große Glück – doch was, wenn genau diese Zeit voller ungeahnter Möglichkeiten steckt? Denn zwischen Sehnsucht und gesellschaftlichen Erwartungen muss sich doch noch mehr befinden als einfach nur ein Wartender zu sein. Könnte es sein, dass das Singlesein mehr Chance ist denn Lücke?